Monkey D. Ruffy/Beschreibung

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Erscheinung

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Ruffys Mimiken

Ruffy ist 19 Jahre jung und 1,74 Meter groß. Im Alter von 17 Jahren maß er noch 1,72 Meter. Er hat kurzes schwarzes Haar und trägt wie sein Vorbild Shanks Shorts und Sandalen. Seine Shorts sind meistens in blau gehalten und seine Weste in Rot. Im Laufe seines Abenteuers wechselt er allerdings immer mal wieder seine Kleidung. Sein Markenzeichen ist sein Strohhut, welcher ihm die Spitznamen "Strohhut-Ruffy", "Strohhutjunge" oder "Strohhutpirat" gab und auch als Vorlage für die Jolly Roger und den Namen seiner Crew diente. Den Hut bekam er vor zwölf Jahren von Shanks, weshalb er Ruffys persönlichstes und wertvollstes Eigentum ist. Daher wird Ruffy sehr wütend, falls jemand Fremdes oder ein Gegner den Hut anfasst, ihn beschmutzt oder gar beschädigt. [1] [2] [3] Als Silvers Rayleigh auf dem Sabaody Archipel den Hut sah, bemerkte er, dass dieser Strohhut zu einem unerschrockenen Mann, wie es Ruffy ist, passen würde. [4]

Für eine Zeit lang trug er nach den Geschehnissen auf der Thriller Bark auch einen Armreif aus Glas, welchen er allerdings in Impel Down Buggy schenkte.

Des Weiteren besitzt Ruffy eine Narbe direkt unter seinem linken Auge, die er sich vor zehn Jahren selbst zufügte, um sich vor Shanks und seinen Leuten zu beweisen. Nach dem Zeitsprung hat Ruffy zusätzlich eine große, X-förmige Narbe auf der Brust, welche ein Überbleibsel der Attacke Aka Inus ist. Von Beginn seiner Reise bis jetzt sind weitere Veränderungen bei ihm zu erkennen.

Persönlichkeit

Monkey D. Ruffys großer Traum ist es, das One Piece zu finden, um der König der Piraten zu werden. Entgegen anderer Piraten, die glauben, den gesamten Ozean beherrschen zu müssen, um Piratenkönig zu werden, will Ruffy nichts beherrschen. Er glaubt nämlich, dass derjenige, der den Titel Piratenkönig trägt, derjenige mit der meisten Freiheit sei. [5] Er ist ein Pirat, der im Gegensatz zu vielen anderen der heutigen Piraten immer noch an Schicksal und Träume glaubt. Aus diesem Grund wird er von vielen Piraten nicht ernst genommen und als Träumer beschimpft. Doch dies schreckt ihn nicht ab, seine Träume weiter zu verfolgen oder es öffentlich zu verkünden. [6] [7] [8] Er ist ein sehr abenteuerlustiger Pirat, will das Abenteuer jedoch allein mit seinen Freunden und ohne fremde Hilfe bestehen. [9] [10] [11] So stoppt Ruffy auf dem Sabaody Archipel die Unterhaltung zwischen Lysop und Rayleigh über das One Piece. Er macht allen klar, dass sie Rayleigh auf keinen Fall über das One Piece befragen sollen, nicht mal, ob es überhaupt existiert. Wenn sie es doch wagen sollten, würde er sofort sein Piratendasein beenden, denn er hätte keine Lust, auf so ein langweiliges Abenteuer zu gehen. [5] Wenn Ruffy auf dem Weg, sein Ziel zu erreichen, sterben sollte, wäre dies für ihn okay. [12]

Der Gummimensch ist die meiste Zeit ein sehr verspielter und fröhlicher Geselle. Die Tatsache, dass er auch gerne auf seinem Schiff feiert, mit Lysop und Chopper die Spaß-Truppe bildet und ständig nach einem Musiker für seine Bande Ausschau hielt, untermauert das Ganze. [13] [14] Doch sobald seine Crew oder andere Freunde verletzt werden, sowohl seelisch als auch physisch, kann sich sein Charakter binnen weniger Sekunden ändern. Er erweist sich als ein sehr loyaler Freund und riskiert alles, um seine Kameraden zu helfen, selbst wenn er seine Versprechen dazu brechen muss oder sogar Gefahr läuft, sein Leben zu verlieren. [15] [16] [17] [18] Außerdem hasst er alles, was das Leid und die Trauer seiner Freunde symbolisiert. Aus diesem Grund zerstörte er Namis ehemaliges Arbeitszimmer und erklärte der Weltregierung den Krieg, indem er die Flagge auf dem Justizturm von Enies Lobby verbrennen ließ. Sein Sinn für Loyalität oder gar seine eigene Gerechtigkeit geht so weit, dass er es seinen Feinden nicht verzeiht, wenn diese ihren eigenen Kameraden nicht loyal sind. Das liegt wohl auch zum Teil daran, dass er als Piratenkapitän seine Crew wie Freunde und nicht wie Untergeordnete behandelt. [19] [20] Auch weiß er in entscheidenden Momenten, sich als Kapitän zu behaupten und wird von seiner Crew respektiert. [21] [22]

Sein Mut und sein eiserner Wille zählen zweifelsohne zu seinen Charakterstärken. Dazu zählt auch sein großer Überlebenswille. Diesen zeigte er überwiegend im Kampf gegen Magellans Gift. Nachdem Ruffy mit Unmengen an Gift konfrontiert wurde, hing sein Überleben von Ivankovs Behandlung ab, bei der überwiegend sein Wille zu Überleben dafür sorgte, ob Ruffy weiter unter den Lebenden verweilen durfte oder nicht. Ivankov war sichtlich überrascht, als sich Ruffy nach nicht einmal einem Tag kuriert hatte. Dabei blieb Ruffy lediglich eine Überlebenschance von 2 oder 3%. Während seiner Regeneration war er vielen Qualen ausgesetzt. [23] Vor allem seine Intuition ist sehr gut ausgeprägt, sodass er sich immer auf sein Herz verlassen kann und somit instinktiv viele richtige Entscheidungen trifft. [24] Egal wie stark der Gegner oder wie aussichtslos die Situation ist, Ruffy vertraut nicht nur in seine, sondern auch in die Fähigkeiten seiner Mitstreiter. Er sagt von sich selbst aus, dass er ohne seine Mitstreiter sterben würde.

Natürlich habe ich keine Ahnung, wie man Schwerter benutzt.
Und vom Navigieren verstehe ich auch nichts.
Ich hab auch nicht den geringsten Schimmer vom Kochen.
Ich kann nicht mal Schwindeln.
Ohne meine Kameraden würde ich dort draußen sterben!

Eastblue, Ruffy zu Arlong Sägehai [25]

Egal wie verrückt Ruffy und sein Traum auf den ersten Blick erscheint, so schafft er es doch immer wieder, Leute zu begeistern und zu überraschen. Aus diesem Grund schlossen sich ihm auch die meisten seiner Kameraden an. Auch passiert es nicht gerade selten, dass Gegner auf seine Seite wechseln, darunter auch einige der Sieben Samurai der Meere. Boa Hancock, die als die schönste Frau der Welt gilt, hatte sich sogar in Ruffy verliebt.

Ruffy ist nach eigenen Angaben ein sehr schlechter Lügner. So erkannte Porcemi an Ruffys Mimik sofort, dass dieser ihm etwas verschweigt. Im Turnier von Dress Rosa wollte er sich zuerst mit seinem richtigen Namen anmelden, obwohl es doch Plan war, inkognito zu bleiben.

Auch wenn er oftmals orientierungslos und nicht sehr intelligent erscheint [26] [27] und sich somit unter anderem leicht von Hypnose beeinflussen lässt [28], so zeigt er oftmals erst im Kampf seine Genialität. In der Auseinandersetzung gegen Arlong benutzte Ruffy das Gebiss von diesem, um ihn etwas gleich Scharfes entgegenzusetzen. Gegen Crocodile fand Ruffy heraus, wie er dessen Sandfrucht neutralisieren konnte und im Kampf gegen Enel wusste er mit einer Attacke das Mantora auszutricksen. Später brachte er die goldene Kugel an seinem Arm, die ihn eigentlich behindern sollte, in eine Attacke ein, die Enel besiegte. Gegen Foxys Lahm-Frucht kam ihm die Idee, diese Teufelskraft mit einem Spiegel zu umgehen. Und er war auch in der Lage, sich die Rasur der CP9 anzueignen. Nach einer Niederlage gegen den Giftmenschen Magellan, dessen Körper man nicht ohne Vergiftungen berühren konnte, fiel Ruffy eine Idee ein. Mit Gal Dinos Wachs ließ er sich extreme Handschuhe und weiteren Schutz aus Wachs formen, mit der er Magellan treffen konnte.


Ruffy besitzt einen unbändigen Appetit, was eine sehr typische Charaktereigenschaft vom Stereotypen des japanischen Helden zu sein scheint: ein (häufig etwas einfältiger) junger Held mit einem Herz aus Gold, wie zum Beispiel Son Goku aus Dragonball, welche ja eine von Odas Lieblingsserien ist. Seine Lieblingsspeise ist Fleisch, was er als Energieversorger und Allheilmittel ansieht. Aus diesem Grund freute er sich auf dem Weg nach Enies Lobby, dass seine neue Hose eine Tasche zum Verstauen von Fleisch bot. Auch einen Mordversuch von Rebecca verzieh er ihr, weil sie ihm zuvor Fleisch spendiert hatte. Außerdem schlug er Sanji, nachdem Nami schwer erkrankte, vor, ihr ein Steak zu braten, um ihren Gesundheitszustand zu verbessern. [29] Nach den Ereignissen auf Thriller Bark wollte er über den bewusstlosen und angeschlagenen Zorro Sake gießen, weil dieser das Getränk so gerne mag. Ruffy hat des Weiteren eine Technik entwickelt, mit der er sogar im Schlaf essen kann. Je gnadenloser der Kampf mit einem Gegner war, umso mehr isst er, um wieder auf die Beine zu kommen. Wenn es ums Essen geht, kann der Nimmersatt sehr intelligent wirken. Als er nach dem Kampf gegen Crocodile drei Tage lang durch schlief, brauchte er nicht lange zu rechnen, um zu wissen, dass er fünfzehn Mahlzeiten verpasst hatte. Dies zeigt, dass er anstatt drei Mahlzeiten gleich fünf Mahlzeiten pro Tag zu sich nimmt. Das Erste was Ruffy macht, wenn er ein großes Tier sieht, sei es auf hoher See eine riesige Seemöwe oder auf Little Garden einen Dinosaurier, ist, es bewusstlos zu schlagen, damit Sanji daraus etwas für ihn zu Essen machen kann. [30] Zu Ruffys Leibspeisen zählen allem Anschein nach auch Takoyakis.

Genauso wie Garp scheint auch Ruffy an Narkolepsie zu leiden, denn oft schläft er in den unangebrachtesten Situationen einfach ein. Nichtsdestotrotz ist er ein recht bescheidener Typ, der beispielsweise nie von seinen Siegen und Taten prahlt und auch nicht von anderen als Held betrachtet werden will.[31] So antwortete er Franky, als dieser meinte, es nicht glauben zu können, dass die Strohhutbande der Weltregierung den Krieg erklärt hat, dass sie lediglich eine Freundin zurück geholt hätten. [32] Wenn eine Attacke gegen ihn fehlschlägt, hat Ruffy die Angewohnheit, seine Lippen nach innen zu saugen und seinen Kopf zur Seite zu neigen. [33] [34]


Des Weiteren besitzt er viele merkwürdige Angewohnheiten. So macht er sich manchmal einen Spaß daraus, einige seiner Crewmitglieder nachzuahmen und die Verhaltensweisen seiner Freunde zu karikieren. Er scheint begabt darin zu sein, die Gesichtsmerkmale seiner Opfer, wie beispielsweise Sanjis gekräuselte Augenbraue, darzustellen. So spielt er unter anderem auf Zorros Verschlafenheit oder Sanjis Hang zu schönen Frauen an, was vor allem Lysop und Chopper gefällt, während die anderen davon meist weniger begeistert sind. Daher bekommt er des Öfteren auch die Quittung in Form einer Tracht Prügel, wenn er sich über jemanden lustig gemacht hat.


Der Gummimensch versucht sich außerdem von Zeit zu Zeit an Zeichnungen und Ähnlichem, doch sind diese kreativen Ergüsse meist alles andere als atemberaubend. Als Yosaku, Sanji und Ruffy während ihrer Fahrt zum Arlong Park von den Fischmenschen erzählte, versuchte Ruffy seine Vorstellung von Fischmenschen zu Papier zu bringen, allerdings mit wenig Erfolg. Als Sanji darauf meinte, Nami sei dann bestimmt eine Meerjungfrau, versuchte Ruffy auch dies zu zeichnen, allerdings erneut mit wenig Anklang bei seinen Freunden. Als es darum ging, einen Jolly Roger für die Strohhutbande zu kreieren, zeichnete Ruffy seine Vorstellung, die letztendlich von Lysop in der vollendeten Version angefertigt wurde. Ruffy versprach La Boum, dass er wieder kommen würde und malte den Jolly Roger der Strohhutbande auf La Boums Stirn, damit dieser aufhört seinen Kopf vor die Redline zu schlagen, denn sonst würde ja das Bild verwischen. Als die Strohhüte merkten, dass sie einen Schiffszimmermann brauchten, zeichnete Ruffy ein Wunschbild eines Schiffszimmermanns. Als die Strohhutbande den Davy Back Fight gegen die Foxy-Piratenbande gewann, nahm er als Gewinn dessen Flagge, wollte ihnen die Segel jedoch da lassen. Aber, da ihre Segel auch die Jolly Roger ihrer Mannschaft trugen, zeichnete Ruffy ein anderes Motiv auf die Segel. Im dritten Kinofilm ging Chopper verloren, und um ihn schneller wieder zu finden, zeichnete Ruffy ein Bild von ihm, das er den Tieren auf Crown Island zeigte.

Auch ist er meist von neuen Dingen sehr beeindruckt. Dies zeigt er, indem sein Unterkiefer fast auf dem Boden fällt und seine Augen weit geöffnet sind, manchmal sogar schon Sterne darin blitzen. [35] [36] Dies lässt sich ebenso auf Personen beziehen. Denn sobald er merkwürdig aussehenden Charakteren begegnet, will er sie anheuern. So wollte er Chopper in seine Mannschaft haben, bevor er wusste, dass dieser Arzt ist und auch Brook fragte er, bevor er wusste, dass dieser Musiker ist. [37] Das volle Ausmaß hatte er auf Thriller Bark erreicht, als er beispielsweise einen Zombie-Baum anheuern wollte. Genauso wenig wie er sich Wege bzw. Routen merken kann, kann er sich die Namen von manchen Personen merken. Menschen, denen er nur kurz begegnet, nennt er meist bei ihrem Markenzeichen oder Ähnlichem. So nennt er Genzo den Windmühlen-Mann, da dieser an seiner Mütze eine kleine Windmühle befestigt hatte. Ähnliches gilt für Pauly alias Seil-Mann oder Rob Lucci, den Tauben-Heini. [38] [39] [40]

Seltsame Tiere, die Merkmale von zwei Tieren aufweisen, benennt Ruffy immer nach dem Tier, dessen Merkmal unlogischerweise nicht sehr dominant hervor sticht. So bezeichnete er auf der verlorenen Insel ein Tier, welches Merkmale von einem Hasen und einer Schlange aufwies als Hase, obwohl es mehr nach einer Schlange ausschaute. Ein Tier aus einem Schwein und einem Löwen bezeichnete er als einen Löwen, obwohl der Großteil an dem Tier nach einem Schwein aussah. Als er den Bananenkrokodilen begegnete, sagte er, dass aus einer Banane ein Krokodil wachsen würde, obwohl es der umgekehrte Fall war.

Auch hegt er Interesse für Ritterrüstungen. Zu Franky meint er, dass es ein Traum eines jeden Mannes sei, eine auf dem Boden gefundene alte Rüstung anzuziehen. [41] [42]

Weiterhin interessiert sich Ruffy sehr für Atlaskäfer und Herkuleskäfer, wobei Chopper ihn über Ersteren fragte, ob er ihm wichtiger sei als das One Piece. Ruffy konnte diese Frage nicht beantworten. [43]

Egal wie sehr er seinen Gegner hasst, so lässt er diesen dennoch am Leben. Denn in der Ära von One Piece lebt jeder für seine Träume und Überzeugungen und kämpft für sie. Wenn Ruffy einen Gegner besiegt, zerschmettert er somit dessen Überzeugungen und alles, wofür er steht. Diese Erfahrung ist schon fast so schmerzhaft für sie wie der Tod.


Oft vergleichen Leute, die den Piratenkönig kannten und Ruffy begegneten, deren beider Persönlichkeiten. Krokus sprach in Gedanken zu Roger, dass sie schon lange auf vielleicht diese Piratenbande gewartet haben und dem Jungen etwas Mysteriöses umgibt. In Zusammenhang mit Roger spricht Dr. Kuleha über Ruffy, dass der Wille des "D." überlebt habe. [44] Gan Fort erwähnte, Ruffy würde ihn an Roger erinnern. [45] Ebenso scheint Ruffy genauso wie Roger absolut furchtlos zu sein. Die beiden lächelten selbst in ihrer dunkelsten Stunde. In Loguetown hatte der Gummimensch mit seinem Leben bereits abgeschlossen, als Buggy ihn hinrichten wollte. Doch er wurde nicht bleich, sondern lächelte, genauso wie Gol D. Roger bei seiner Hinrichtung. [46] Das auffälligste übereinstimmende Merkmal der beiden ist das D. in ihren Namen.

Essen und Schlafen.
Ruffys Nachahmungen.
Ruffys Zeichnungen.
Ruffy lächelt bei seiner vermeintlichen Hinrichtung.


Fähigkeiten und Stärke

Als Kapitän seiner Piratenbande gehört er mit Zorro und Sanji zu den drei stärksten Kämpfern. Er besitzt sowohl übermenschliche Stärke, die auf seinen unbändigen Willen und ein hartes Training in jüngsten Kindertagen zurückzuführen ist, als auch die Kraft einer Teufelsfrucht. So ist er stark genug, mit nur einem Arm eine riesige Goldkugel hinter sich herzuziehen oder um mit bloßer Muskelkraft zwei Häuser in Water Seven zu bewegen.[47][48] Mit seinen Zähnen ist es ihm möglich, Gitterstäbe aus Stahl durchzubeißen.[49] Außerdem hat er sehr gute Reflexe. Dadurch konnte er genau im richtigen Moment Bellamy den entscheidenden Treffer verpassen oder Kapitän Blacks stärksten Angriff ausweichen, ihn packen und anschließend besiegen. Selbst wenn Ruffys Arme und Beine gefesselt sind, kann er sich noch zu Wehr setzen, was für eine hohe Agilität spricht.[49][50] Ebenfalls muss er über eine übermenschlich hohe Konstitution verfügen, ohne die er in Verbindung mit seiner Willenskraft viele körperliche Belastungen auf seiner Reise nie hätte überleben können, wie etwa die eisigen Temperaturen von Königreich Drumm und der fünften Ebene von Impel Down.Dazu zählen auch Vergiftungen, die ihm Gegner wie Sir Crocodile oder Magellan zugefügt haben. Letzterem hat er jedoch zu verdanken, dass sein Körper gegen die meisten Gifte der Welt Antikörper gebildet hat. Aus diesem Grund zeigten die körpereigenen Gifte von Hyouzou oder Caesar Crown keinerlei Wirkung auf Ruffy.

Inzwischen hat Ruffy die erste Hälfte der Grandline hinter sich gelassen und betrat mit seiner Bande die nächste Etappe der Grand Line, die Neue Welt. Mit seiner Teilnahme am großen Ereignis vor zwei Jahren ist er nun der ganzen Welt ein Begriff und wird unter gewöhnlichen Piraten gefürchtet. Seit dieser Zeit stand die beachtliche Summe von 400.000.000 Berry auf seinen Kopf geschrieben. [51] [52] Zwei Jahre später, nur kurze Zeit nach dem Wiederaufleben der Strohhutbande, besiegte Ruffy den Samurai Don Quichotte de Flamingo, wodurch aktuell ein Kopfgeld von einer halben Milliarde Berry auf ihn ausgesetzt ist. Zunächst machte er mit den Siegen über diverse berühmte Piraten auf dem Eastblue bei der Marine auf sich aufmerksam, woraufhin ihm sein erstes Kopfgeld von 30.000.000 Berry ausgelegt wurde. Somit war er der Pirat mit dem höchsten Kopfgeld auf dem Eastblue. [53] Weiterhin gelang es ihm mit Sir Crocodile und Gecko Moria zwei Samurai der Meere auszuschalten, wobei die Niederlage Morias von der Weltregierung vertuscht und der Sieg gegen Crocodile dem früheren Kapitän Smoker zugeschrieben wurde. Nach ersterem Samurai gab es eine Kopfgelderhöhung auf 100.000.000 Berry. [54] Durch das Stürmen der Justiz-Insel Enies Lobby und das Besiegen Rob Luccis erhielt Ruffy eine weitere Erhöhung auf 300.000.000 Berry. Auch erklärte er durch den Befehl, die Flagge der Weltregierung in Brand zu setzen, der einflussreichsten und mächtigsten Regierung den Krieg. [55] Ebenfalls stand er vermehrt übermächtigen Gegnern der Marine gegenüber und befindet sich immer noch unter den Lebenden und auf freiem Fuß. Darunter zählen Smoker, Hina Blackcage, Vizeadmiral Monkey D. Garp und auch zwei Admiräle Ao Kiji und Ki Zaru. [56] Auch der Befehl für Bartholomäus Bär, einem weiteren Samurai der Meere, die Strohhutbande zu beseitigen, schlug fehl. Als wäre dies nicht genug, tauchte Ruffy überraschender Weise beim Impel Down auf. Er brach einfach in das größte und sicherste Gefängnis der Welt ein, wohin es eigentlich keinen Piraten freiwillig verschlagen würde, und verursachte dort ein großes Chaos. Er schaffte es alle fünf Höllen des Impel Downs zu meistern, auf die letzte Ebene und von dieser wieder zurück in die Freiheit zu gelangen. Somit war Ruffy der erste Mensch in der Geschichte, der jemals in das Hochsicherheitsgefängnis eingebrochen ist. Daraufhin schaffte er es auch wieder auszubrechen.[57] Nach Kenntnis der Regierung sollen insbesondere Ruffy und Buggy die Drahtzieher dieser Aktion gewesen sein. Als ob dies nicht alles genug wäre, traf er, während das Gefecht mit der Whitebeard-Bande am laufen war, direkt auf dem Schlachtfeld ein.

Diese Ereignisse verschafften dem Großadmiral Senghok Kopfschmerzen. Ruffy mauserte sich also zu einer echten Nervensäge bzw. Bedrohung. Was die Weltregierung und auch die Marine noch nicht wussten, ist, dass er sich mit einem Samurai der Meere Boa Hancock angefreundet und mit dem Samurai Jimbei sowie Ex-Samurai Sir Crocodile eine Allianz im Impel Down gebildet hatte. Auch sind beide Organisationen im Unwissen, dass Ruffy auf den Himmelsinseln einen mächtigen Logia-Nutzer namens Enel, dessen Kopfgeld laut Odas Angaben etwa 500.000.000 Berry wäre, besiegte.

Seine Bande ist zwar kleiner als andere Piratenbanden, doch ist jedes Mitglied, das Ruffy als Kapitän selbst anheuerte, ein Meister auf seinem Gebiet. Dies macht die Gefahr gegenüber der Weltregierung nicht kleiner. [58] Auch sein Fahndungsfoto verschafft Ruffy anfangs vor jedem Kampf einen kleinen Vorteil. Durch Ruffys Foto, worauf er eigentlich nicht sehr gefährlich wirkt und in die Kamera lächelt, unterschätzen ihn oftmals seine Gegner und sind umso überraschter, wenn Ruffy ernst macht.

Im Kindesalter kämpfte Ruffy noch genauso wie Ace und Sabo mit einem Stahlrohr, möglicherweise weil er seine Teufelskräfte damals noch nicht perfekt unter Kontrolle hatte. Später kämpfte er bis auf wenige Ausnahmen ohne Waffen, also sozusagen mit allen Teilen seines Körpers, vorwiegend mit den Fäusten und Füßen. Auch ist er sich nicht zu Schade, seine Gegner zu beißen [59] oder sie als lebendes Schutzschild zu missbrauchen. Man kann sagen, dass Ruffy im Kampf improvisiert, denn die meisten seiner Attacken entstehen situationsbedingt und kommen manchmal nur einmalig vor.

Nach dem Verzehr einer Paramecia-Frucht, der Gum-Gum-Frucht, wurde sein gesamter Körper zu Gummi. Er erhielt die Fähigkeit, seinen Körper, insbesondere seine Gliedmaßen, enorm zu strecken. So kann er sowohl im Nahkampf als auch im Fernkampf gegen Gegner antreten. Genauso wie er durch seine Teufelskraft seine Gliedmaßen beispielsweise als Peitsche anwenden kann, so kann er sie auch zur Abwehr verwenden, indem er seinen Körper wie einen Ballon aufbläst. Mit dem Strecken ist jedoch ein ebenso großer Nachteil verbunden. Wenn das Dehnen der Körperteile das Limit erreicht hat, können ihn seine Gegner mit Leichtigkeit verletzen. [60] Allerdings bleibt dieser Nachteil in Gear 2 nicht mehr bestehen. Als Gummimensch können ihm keine Schusswaffen bzw. Kugeln etwas anhaben [61] und physische Schläge haben auch weniger Wirkung als bei normalen Menschen. Allerdings ist er umso anfälliger gegen Stichwaffen. Dadurch, dass Gummi isoliert, kann ihm auch keine Elektrizität etwas anhaben. Somit ist der Gummijunge der natürliche Feind Enels. [62]

Anders, als bei den meisten anderen Personen, die von einer Paramecia-Frucht gegessen haben, wirken seine Gummikräfte permanent. Er muss sie nicht erst aktivieren, um davon zu profitieren. Aus diesem Grund kann er beispielsweise im Wasser von anderen Personen gestreckt werden, obwohl er selbst nicht dazu in der Lage ist. [63] Dasselbe gilt auch, wenn er nicht bei Bewusstsein ist.

Darüber hinaus war er in der Lage, durch die Fähigkeiten einer gegnerischen Teufelsfrucht, der Schattenfrucht, 100 Schatten für einen Zeitraum von 10 Minuten in sich aufzunehmen, um so um ein vielfaches stärker zu werden.
Wie es bei allen Teufelsfrucht-Nutzern üblich ist, verlor auch Ruffy die Fähigkeit zu schwimmen. Doch schon bevor er die Gum-Gum-Frucht gegessen hat, war Ruffy ein schlechter Schwimmer und hatte den Beinamen "Anker" von Shanks Bande bekommen. Zudem trug er außerdem ein T-Shirt mit dem Wort "Anker" als Aufschrift.

Beim Training seiner Teufelskraft hat Ruffy viele Wege gefunden seine Techniken auszubauen. So entwickelte er die Gears. Bei Gear 2 benutzt er seine Beine, um seinen Blutdruck enorm ansteigen zu lassen. Bei einem normalen Menschen würde diese Technik das Herz durch den enormen Druck explodieren lassen, aber Ruffy's Gummikörper hält diesem Druck stand. Infolge des Trainings mit Rayleigh ist er schließlich dazu in der Lage, Gear 2 problemlos einzusetzen. Dieser Fortschritt grenzt so nah an Perfektion, das er es sogar schafft, Gear 2 wahlweise partiell, auf eine Extremität wirkend, zu aktivieren und anzuwenden. In diesem Zustand wendet Ruffy seine bekannten Attacken mit einem "Jet" vor der Bezeichnung, mit stark erhöhter Schlaggeschwindigkeit an und erreicht dadurch eine enorme Schlagkraft. Äußerlich fängt Ruffy dabei an zu dampfen. Dieser Sekundäreffekt ist auf die Aufheizung seines Körpers zurückzuführen, bedingt durch das schneller zirkulierende Blut in seinen Adern.

Zusätzlich zu Gear 2 entwickelte Ruffy noch Gear 3. Bei dieser Technik beißt sich der Gummimensch in seinen Daumen und pustet extrem viel Luft in seine Knochen, woraufhin diese aufgeblasen werden. Seinen Torso benutzt er dabei als Verbindung, um die Luft von einer Extremität zur anderen zu leiten. Wenn er die gesamte in die Knochen geblasene Luft in nur einer Gliedmaße ansammelt, nimmt diese enorm an Größe zu, weshalb sie an die eines Riesen erinnert. Daher haben die im Gear 3 angewendeten Attacken auch alle das Wort "Gigant" im Namen. Nach dieser Prozedur ist Ruffy in der Lage, eine größere Fläche anzugreifen als sonst. Außerdem nimmt seine Durchschlagskraft genauso riesige Ausmaße an wie die Größe seiner Extremitäten. Die Masse, die er dabei bewegen muss, verlangsamt ihn jedoch sehr. Dadurch, dass die Knochen in dieser Form im Mittelpunkt stehen, steigt zudem sein Härtegrad. Durch das zweijährige Training hat Ruffy es geschafft, die Schwäche um das Schrumpfen nach der Anwendung von Gear 3, auszumerzen. Von nun an kann er augenscheinlich sogar noch größere Volumina Luft verwenden und hat dennoch den einstigen Risikofaktor nicht mehr zu fürchten.

Die Früchte seines Trainings liegen allerdings nicht nur im Bereich der Gears. Mit Rayleigh als Lehrmeister konnte sich Ruffy alle Formen des Haki aneignen. Er ist nun in der Lage das Haoushoku-Haki gezielt anzuwenden, um ausgesuchte schwächere Personen außer Gefecht zu setzen. Zuvor setzte er es noch unkontrolliert und unbewusst ein, meistens wenn er wütend war. Zum ersten Mal setzte er diese Technik gegen Duvals Bison Motovaro ein. Des Weiteren weiß er nun um den Gebrauch und den Nutzen des Kenbunshoku-Haki. Im Kampf gegen PX-5 beispielsweise, konnte er dessen Laserstrahlen spielend ausweichen. Zuletzt ist das Busoushoku-Haki zu nennen, das seine kämpferischen Fähigkeiten noch mal auf mehreren Ebenen verbessert. Mit seiner Hilfe ist Ruffy Gegnern mit Logia-Teufelskräften nicht mehr länger hilflos ausgeliefert, denn nun kann er sie auch treffen, ohne ihre spezifische Schwäche zu kennen. Aber auch starke Gegner wie den Pacifista PX-5 oder den elbanischen Riesen Hajrudin konnte Ruffy mithilfe des Rüstungshaki mit nur einem Schlag besiegen. Er hat das Busoushoku derart trainiert, dass sich seine Extremitäten stark verhärten, sobald er es darauf anwendet. Durch diese Verhärtung verfärbt sich der entsprechende Körperteil schließlich glänzend schwarz. Seine Angriffe erhalten dadurch noch mehr Durchschlagskraft, können ihn aber auch selbst vor Treffern schützen. Die physische Kraft des Gegners verliert dadurch praktisch an Bedeutung, wenn er nicht selbst das Rüstungshaki beherrscht. Allerdings beherrscht Ruffy sein Haki noch nicht perfekt, denn Hody Jones konnte ihn immer noch mit seinen Zähnen verletzen.

Weiterhin ist er in der Lage, sowohl seine Gears untereinander als auch diese mit dem Busoushoku zu kombinieren. Besonders hervorzuheben ist auch die individuelle Eigenschaft, die sich in der Kombination von Gear und Haki ergeben kann. Wendet er beispielsweise die Verhärtung an, während er sich in Gear 2 befindet, wird durch die hohe Schlaggeschwindigkeit und die Reibung im äußeren Medium so viel Hitze erzeugt, dass sein Gegner beim Treffer förmlich zu explodieren scheint. Im Falle des Kampfes gegen Hody Jones wendete er die Technik Gum-Gum-Red Hawk sogar unter Wasser an und sorgte dennoch dafür, dass der Angriff in Flammen aufging.

Eine weitere Besonderheit liegt allerdings in Ruffys Talent zur Anpassung. Wieder einmal erreicht er dank seiner Teufelsfrucht und seiner Elastizität einen Zustand, welcher für jeden anderen Charakter technisch unmöglich ist, wenn in den Modus des Gear 4 übergeht. Dadurch war in der Lage, sich sowohl gegen die riesigen Monster während seines Trainings als auch gegen Don Quichotte de Flamingo durchzusetzen, gegen den er die Schnelligkeit von Gear 2 sowie die Durchschlagskraft von Gear 3 gleichzeitig benötigte.

Die Aktivierung verläuft ähnlich wie bei Gear 3. Dieses Mal beißt er sich jedoch in den Unterarm und bläst Luft in seine Muskeln. Sein Rüstungshaki konzentriert er dabei auf seine Arme und Beine und auch Gear 2 bleibt die ganze Zeit aktiv. Auch seine Nacken-, Brust- und Schultermuskulatur wird ganz oder teilweise von seinem Haki umschlungen. An den Enden nimmt es ein flammenartiges Muster an. In diesem Zustand blähen sich seine Muskeln auf und auch sein Oberkörper, seine Arme und seine Hände gewinnen an Größe und an Volumen. Weiterhin gewinnt Ruffy an Sprungkraft und kann sich ähnlich wie mit Geppou oder Sky Walk durch die Luft bewegen. Zusätzlich breitet er dabei seine Arme wie Flügel aus und kann mit seinen Füßen ein Luftangriff ausführen. Aufgrund der erhöhten Elastizität kann er sich nur noch hüpfend fortbewegen und nicht mehr still stehen bleiben. Wenn er zuschlagen oder zutreten will, zieht er zuerst seine Arm bzw. seine Beine wie eine Feder ein, was an Bellamys Kampftechnik erinnert, und feuert seine Fäuste oder seine Füße kanonenartig in Richtung seines Gegners ab. Allerdings ist dies nicht immer notwendig. Nachdem ihm beispielsweise De Flamingo einen mit Haki verstärkten Tritt gegen den Bauch verpasst hatte, konnte er sofort mit einem Schlag kontern, ohne seinen Arm einzuziehen. Obwohl Ruffy sein Rüstungshaki auf seine Magengegend gebündelt hatte, blieb an dieser Stelle immer noch die elastische Eigenschaft von Gummi erhalten.[64]

So viel Haki über einen längeren Zeitraum aufrecht und konzentriert zu halten hat jedoch seinen Preis, denn es kostet sehr viel Energie. Ist diese aufgebraucht, verlässt Ruffy den Gear 4 Modus zwangsläufig und bricht erschöpft zusammen. Danach benötigt er exakt 10 Minuten Erholungszeit, bis er zumindest wieder kampfbereit ist und seine Haki wieder bündeln kann. Er kann nun auch wieder in Gear 4 übergehen. Dabei muss er allerdings seine gesamten Kraftreserven aufbringen.[65]


Zudem wird angenommen, dass Ruffy, genauso wie Gol D. Roger, in der Lage ist, die "Stimme des Universums" zu hören. Diese Fähigkeit wurde auf der Fischmenscheninsel angedeutet, als Ruffy versuchte, die Noah zu zerstören und von den Seekönigen gesagt bekam, dass er damit aufhören solle.

Ruffys Gummikraft.
Gear 2
Ruffy aktiviert Gear 2 lediglich mit einem Arm
Ruffy bläst Luft in seine Knochen.
Ruffy wendet das Busoushoku Haki während Gear 3 an
Ruffy setzt Red-Hawk gegen Hody ein
Gear 4: Boundman


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